Desintegration mittels Hochspannung
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Niedrig Energie Desintegration mittels Hochspannung

Die Hochspannungs - Desintegration ist ein Verfahren, bei dem mittels Hochspannungsimpulsen von bis zu 30‘000 V die Zellwände im Klärschlamm zerstört werden. Durch elektro – hydraulische Vorgänge (Druck- / Schockwellen) die sich durch den elektrischen Durchschlag in schlecht leitenden Medien – wie einer Schlammsuspension – bilden, wird die Zellmembran perforiert und die Zellflüssigkeit tritt aus. Der Aufschlussgrad richtet sich nach der Kontaktzeit zwischen den Elektroden

Das Verfahren wird mittels Elektrode zur Schlammdesintegration eingesetzt und verspricht einen höheren Abbau von organischer Substanz. Einige Anlagen werden erfolgreich in Deutschland betrieben.

Die Hochspannungsdesintegration verändert die Schlammstruktur und verbessert die Entwässerbarkeit des Faulschlamms.

Die Methode gilt als besonders Kostengünstig. Die Investition ist deutlich günstiger als alternative Verfahren mittels Ultraschall, Kavitation oder Temperatur. Zudem sind die Betriebskosten bei einem Bruchteil aufgrund des schonenden Ressourceneinsatz von einigen hundert Watt.
Installation und Einsatzort werden durch Ensola Techniker optimal geplant.

 

Leistung

Durch die Desintegration erhöht sich der Abbau der organischen Substanz. Dadurch werden folgende vorteile erzielt:

  • Erhöhung der Biogasausbeute
  • Verringerung der zu entsorgenden Schlammenge
  • Einsparung and Flockungsmitteln
  • Reduzierung von Schaum sowie Schwimm- und Blähschlamm, durch den Zerschlag fadenförmiger Mikroorganismen
  • Verringerung der Viskosität des Schlamms – Verbessertes Handling

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Desintegration auf Kläranlage

 

Datenblatt Desintegration (PDF)

 
Realisation: hopping mad